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  • Claudia Bielmeier

In der Ruhe liegt die Kraft - Durch Meditation zur Ruhe kommen.

Aktualisiert: 8. Juni

Meditieren ist nur was für Jogis, Ökos und Esoteriker, die Räucherstäbchen mögen und gern im Schneidersitz, die Zeit an sich vorbeiziehen lassen.


Doch Studien belegen, wer regelmäßig meditiert, entspannt nicht nur schneller, sondern hat auch weitere positive Effekte in seinem Leben.


Nach Auswertung von 163 verschiedenen Studien spüren Meditierende deutlich, dass sich ihr Gefühlsleben verbesserte.  

Es wird angenommen, dass Meditierende bestimmte Verknüpfungen im Hirn verlernen: Wenn wir immer wütend werden und uns aufregeen, wenn wir in einen Stau geraten, merken wir irgendwann nicht mehr, was diese Wut mit uns macht.

Wer regelmäßig meditiert, kann die Wucht von Emotionen verringern und schafft sich so Abstand zur auslösenden Stresssituation. Statt sich blind in die Wut zu begegeben, lässt es die Frage offen, ob man sich jetzt wirklich aufregen will.


Meditieren vergrößert die Möglichkeiten des eigenen Handelns.

Allerdings ist meditieren nicht gleich meditieren.

In der westlichen Wissenschaft wird zwischen zei verfahren unterschieden:

  1. Die transzendentale Meditation bei der der Fokus auf die Befreiung des Geistes von Gedanken und Emotionen liegt. Man richtet seine ganze Aufmerksamkeit auf den Atem, ein Bild oder ein mantra. Ein Mantra ist ein Mantra eine heilige Silbe, ein heiliges Wort oder einen heiliger Vers wie zum Beispiel om.

  2. Die Achtsamkeitsmeditation richtet sich nur auf die Wahrnehmung von Empfindungen ohne sie zu bewerten.

Und welche Meditation hilft jetzt wie?


Durch die transzendentale Meditation nehmen die Meditierenden gefühlt weniger negative Emotionen im Alltag war und fühlen sich emotional insgesamt stabiler. Ängstliche Menschen würden sich weniger Sorgen machen.


Durch die Achtsamkeitsmeditation haben die Meditierenden den Eindruck unanagenehme Persönlichkeitsmerkmale besser kontrollieren zu können. Sie empfinden weniger Stress und erlebten sich genrell mehr im Hier und Jetzt als in Gedanken und Vergangenheit oder Zukunft.


Quelle: Peter Sedlmeier u.a.: The psychologie effects of meditation: A meta-analysis. Psychological Bulletin, 138/6, 2012, 1139-1171


Claudia Bielmeier | systemische Beratung | Brett vorm Herz - Beratung für Körper & Gefühl | Passau
Claudia Bielmeier | systemische Beratung | Brett vorm Herz - Beratung für Körper & Gefühl | Passau

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